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Fenster zur Welt
Wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit im nun bald alten und wünschen Ihnen alles Gute und viel Erfolg im neuen Jahr. Frohe Weihnachten!
Ein Blick auf den Globus durch unsere neuen Rahmen inspiriert uns zum Rück- und Ausblick auf die Herausforderungen im alten und neuen Jahr.
Fenster beflügeln seit jeher die Fantasie. Die berühmter Künstler ebenso wie unsere eigene. So reihen wir uns in aller Bescheidenheit selbst in unsere kleine Bildergeschichte und die große Kunstgeschichte ein.
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Fiberline – öffnet den Blick auf die Welt und Einblick in die bildende Kunst
Neue Einfälle und architektonische Lichtblicke durch mehr Ausblick und Einfall von Licht. So könnte man die Fensterprofile von Fiberline auf den Punkt bringen. Die vergrößerte Öffnung nach außen wirkt einladend. Die wesentlichste Funktion von Fenstern, für Licht zu sorgen sowie Innen und Außen trennend zu verbinden, wird intensiviert. Fenster faszinieren Menschen, nicht zuletzt die besonders “lichtempfindlichen”, die Künstler, denen sie immer wieder Inspiration, Motivation und Motive liefern.
Udsyn til verden, 2007. Fiberline composites, Middelfart.
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Glauben, ohne zu sehen?
Der Belgier René Magritte (1898-1967) ist bekannt für sein Spiel mit Gegensätzen und paradoxen Darstellungen, die den Betrachter aus der Fassung bringen möchten. Und wir lassen uns gern mitreißen. Seine zierlich minutiös aus dem Alltag genommenen Gegenstände wirken so klar und überzeugend, dass sie uns fast wirklicher vorkommen als die Wirklichkeit. Auf den ersten Blick sehen wir ein Fenster mit Blick auf Wald und Flur sowie am Himmel treibende Wolken. Dann stutzen wir. Was machen die drei Beine unter dem Fenster, und wo kommt der frei schwebende Griff her? Bei genauerem Hinsehen entdecken wir das eigentliche Motiv, eine Staffelei und ein Bild mit genau dem Fensterblick, der von der Leinwand verdeckt wird. Nun werden wir neugierig und fragen uns, ob mit der Leinwand auch die Aussicht verschwinden würde. Nach dem Motto "Nichts ist wie es scheint" erinnert uns Magritte an die menschliche Neigung, nur das zu sehen, was wir erwarten, und zu glauben, was wir sehen.
René Magritte: La condition humaine, 1933. Öl auf Leinwand
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Gemalte Fensterscheiben sind Gedichte
Die Kopenhagener Adresse Strandgade 30 hat für die dänische Malkunst besondere Bedeutung. Als Hauptmotiv von Wilhelm Hammershøi (1864-1916), der dort von 1898 bis 1909 wohnte und die entgegen dem Stil der Zeit äußerst sparsam möblierten Räume in über 60 Gemälden verewigte. Hammershøi sah in der Begrenzung die besondere Herausforderung. Der Fußboden, ein Fenster, eine Tür, mehr Motiv brauchte er nicht, um sein eigentliches Interesse auszudrücken: das Licht mit seiner belebenden und formgebenden Wirkung auf die Dinge, die ihn umgaben. Wie hier die Sonnenstrahlen, die auf ihrem Weg durchs Fenster und den Raum selbst feinste Details und Farbnuancen zum Vorschein bringen. Statt großer Ausblicke vermittelt Hammershøi Einblicke, in denen selbst Staubkörnchen voll zur Geltung kommen. Angesichts dieses als "unverzichtbar" zum dänischen Kulturschatz gezählten Gemäldes mag sich mancher an Goethes "Gedichte sind gemalte Fensterscheiben" erinnert fühlen.
Wilhelm Hammershøi: Støvkornenes dans i solstrålerne/Tanz der Staubkörnchen in den Sonnenstrahlen, 1900. Öl auf Leinwand. Sammlung Ordrupgaard
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Blick in den Himmel – gemalte Illusion
Mit der Ausschmückung seines "Brautzimmers" beauftragte der Herzog von Mantua einen der führenden Maler seiner Zeit, Andrea Mantegna (1431-1506). Da der Raum nur durch zwei Fenster mit Tageslicht versorgt wurde, öffnete Mantegna ihn mit den damals noch relativ neuen perspektivischen Mitteln des Malers. Das Deckengewölbe versah er mit einem Blick in den Himmel. Auch heute noch gibt sich der Betrachter gern dieser perfekten Illusion hin und lässt seinen Augen freien Lauf, vorbei an süßen Putten und exotischen Vögeln. Der perfekte Ort für Verliebte dürfte so ein Brautzimmer unter freiem Himmel sein. Wären da nicht die neugierigen Blicke menschlicher Wesen, die sich über die Balustrade lehnen. Wer? Diese Frage wird bis heute diskutiert.
Andrea Mantegna: Camera degli sposi, ca. 1476. Fresko. Palazzo Ducale, Mantova.
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