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Umwelt, Recycling und Entsorgung

 

Umweltschutz in Herstellung und Verarbeitung

 

Seit 1. Mai 1979 fertigt die Fiberline Composites A/S Profile und Konstruktionen nach strengen, durch regelmäßige Kontrollbesuche überprüften und laufend aktualisierten behördlichen Umweltschutzauflagen.

 

Beim verwendeten Pultrusionsverfahren werden die Armierungsfasern im geschlossenen Prozess durch ein Werkzeug gezogen und dort unter Druck mit flüssigem Kunstharz getränkt. Die Aushärtung wird durch Zufuhr von

Wärme und Katalysatoren beschleunigt.

 

In puncto Umwelt- und Arbeitsschutz ist das Pultrusionsverfahren vorbildlich. Verdampfungsverluste werden durch das geschlossene Werkzeug minimiert. Da die Polymerisation ein exothermer, also Wärme erzeugender Prozess ist, hält sich der Energieaufwand für die Produktion von GFK-Profilen auf sehr niedrigem Niveau: Stahlprofile erfordern den 4-fachen, Aluminiumprofile den 6-fachen Energieaufwand.

 

Als Mitglied des Verbands der Dänischen Kunststoffindustrie beteiligt sich die Fiberline Composites A/S aktiv an der mit dem dänischen Umweltministerium vereinbarten Reduktion der VOC-Emissionen (VOC = Volatile Organic Compounds, also flüchtige organische Verbindungen).

 

Wesentliche Elemente im Umweltmanagement der Fiberline Composites A/S sind regelmäßige Messungen, Mitarbeiterschulung sowie ständiger Fokus auf Reduktion von Emissionen und Abfällen sowie auf Recycling und

Entsorgung.

 

Durch ihre Mitarbeit im Green Network, einer regionalen Kooperation von Firmen und Gemeinden, tritt die Fiberline Composites A/S für das gemeinsame Ziel ein, den Umweltschutz durch Nachhaltigkeit in Unternehmen und Gesellschaft stetig zu verbessern.

 

Die Windkraftanlage der Fiberline Composites A/S deckt den gesamten Energiebedarf des Unternehmens.

 

Umweltaspekte des fertigen Produkts

Ausgehärtete Polyester- und Phenolharze sind stabile Materialien, welche die Natur nicht durch Zerfallsprodukte belasten. Im Vergleich zu beispielsweise Stahl wird die Umwelt u.a. durch das geringe Gewicht und die mit wenig Instandhaltungsaufwand erzielbare hohe Haltbarkeit der Faserverbundkunststoffe sogar deutlich entlastet.

 

Zum Thema Be- und Verarbeitung von Kompositkunststoffprofilen in Polyester- und Phenol-Qualitäten hat die Fiberline Composites A/S in Eigeninitiative Sicherheitsdatenblätter erarbeitet, deren jeweils jüngste Ausgaben auf Anfrage zur Verfügung gestellt werden.

 

Recycling und Entsorgung

Als so genannte GUP-Produkte (GUP = Glasfaserverstärkte Ungesättigte Polyesterharze) sind GFK-Reste und ausgediente Fiberline-Profile wiederverwertbar und als gewöhnlicher Industrieabfall deponierbar.

 

Entsorgung

  • Glasfaserverstärkte Polyester- oder Phenolharze sind sehr stabile Materialien, die keine umweltschädlichen Zerfallsprodukte bilden.

    Folglich sind sie als gewöhnlicher Industrieabfall deponierbar.

Recycling

  • Zunächst wird untersucht, ob eine Weiterverwendung ausgedienter GUP-Produkte in weniger anspruchsvollen Einsatzbereichen möglich ist.

  • Zur stofflichen Wiederverwertung werden GUP-Produkte granuliert und als Rohstoff für die Herstellung neuer Produkte eingesetzt. So nimmt beispielsweise die deutsche Ercom Composites Recycling GmbH gegen Bezahlung "GUP-Schrott" entgegen, um ihn als Granulat zu verkaufen.

  • Für die Pultrusion von Profilen könnte dieses Granulat z.B. als Füllstoff und in begrenztem Umfang auch als Armierung dienen. 

  • Bei der thermischen Wiederverwertung liefern Kunststoffe wesentliche Beiträge zur Strom- und Fernwärmeversorgung. Die Verbrennungsgase von Kunstharzen haben eine ähnliche Zusammensetzung wie die von Holz. Die anfallenden Glasfasern dienen z.B. zur Geländeauffüllung. 

  • Auch die Wiederverwertung als vollwertiger Polyesterharz ist möglich, wie Versuche der Arbeitsgemeinschaft Verstärkte Kunststoffe (AVK) gezeigt haben. Dabei werden die Molekülketten von ausgehärtetem Polyester durch Pyrolyse aufgespaltet, so dass sie sich zur Synthese neuer Polyester-Rohstoffe eignen. Bei den derzeitigen Rohstoffpreisen erscheint die recht kostspielige Pyrolyse jedoch nicht rentabel.

Die Fiberline Composites A/S informiert Sie gern näher und beantwortet eventuelle Fragen.

 

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